05.12.2016

Integrationsprojekt "1:0 für ein Willkommen" bei den Roten Teufeln Ganderkesee

Foto: Nordwestzeitung

Die Roten Teufel Ganderkesee sind als 4. Verein im NFV-Fußballkreis Oldenburg-Land/Delmenhorst für Ihr Engagement bei der Integrationsarbeit von Flüchtlingen geehrt worden.
Sie erhielten von der Egidius-Braun-Stiftung des Deutschen Fußballbundes einen Scheck über 500,-- € im Zuge der Initiative "1:0 für ein Willkommen".

Die Übergabe dieses Schecks nahmen Kreisvorsitzender Erich Meenken und Öffentlichkeitsmitarbeiter Andre Bakenhus im Rahmen der wöchentlichen Trainingseinheit auf dem Sportplatz in Bookholzberg vor. Stellvertretend für den Verein nahm die motivierte Trainerin Jutta Lobenstein das Präsent entgegen.
Die Lobesworte des Kreisvorsitzenden konnte ein Spieler direkt in die Muttersprache der anderen Spieler übersetzen.

Die Roten Teufel Ganderkesee nehmen derzeit am Meisterschaftswettbewerb in der 5. Kreisklasse teil. Einige der neuen Spieler haben bereits eine offizielle Spielerlaubnis erhalten.

15.06.2016

Integrationsprojekt "1:0 für ein Willkommen" beim FC Hude

(C) Nordwest-Zeitung

Für seine vorbildliche Integrationsarbeit ist jetzt der FC Hude als 3. Verein aus dem NFV-Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst nach dem SC Dünsen und dem TV Falkenburg von der Egidius-Braun-Stiftung des Deutschen Fußballbundes mit einem Scheck über 500,-- € im Zuge der Initiative "1:0 für ein Willkommen" bedacht worden.

Die Übergabe durch die Vertreter des Kreisvorstandes mit dem Kreisvorsitzenden Erich Meenken und dem Vorsitzenden des Jugendausschusses, Thomas Eilers (auf dem Foto 1. und 2. von links) fand am 15. Juni 2016 auf der Sportanlage des Vereins Am Huder Bach im Kreise der sich zum wöchentlich durchgeführten Fußball-Training versammelten ca. 25 Kinder und Jugendlichen, die als Flüchtlinge bereits seit Anfang April beim FC Hude eine neue sportliche Heimat gefunden haben, statt.
Ein Großteil der Flüchtlingskinder im Alter von 6 bis 16 Jahren stammt aus Afghanistan und Syrien, aber auch aus dem Iran, dem Irak und aus Serbien. Neben den Kindern und jugendlichen Kickern sind auch 30 Erwachsene seit geraumer Zeit regelmäßig beim Training einer unteren Mannschaft des FC Hude präsent.

Die Verantwortlichen des FC Hude, an der Spitze mit dem Vereinsvorsitzenden Peter Burgdorf, sowie der Jugendleitung mit Ralf Brunken und Wiebke Kliege, betonten bei der Übergabe des Schecks das Motto des Vereins bei der Realisierung der Integrationsbemühungen, wo es eigentlich nur darum gehen sollte, zusammen Fußball zu spielen und Spaß zu haben, was sich zu einem wirklich vorzeigbaren Erfolgsmodell entwickelt hat. Hierbei liegt den handelnden Vereinsfunktionären sowie den verantwortlichen Trainern vor allem das Miteinander aller Beteiligten am Herzen, was auch äußerlich durch die vereinsseitig neu angeschafften T-Shirts mit der Aufschrift: „Let`s kick together“ und Teamplayer mehr als deutlich wurde.

Das in dieser Größenordnung bisher nicht vergleichbare Engagement des Vereins wurde ganz besonders in den seitens des Kreisvorsitzenden übermittelten Dankesworten an den FC Hude und sein Team Integration hervorgehoben.

31.01.2016

Integrationsprojekt "1:0 für ein Willkommen" beim TV Falkenburg

Ausgestattet für den Spielbetrieb (von links): Erich Meenken (Vorsitzender des Fußballkreises Oldenburg-Land/Delmenhorst), Marten Meyerholz (TV Falkenburg), Inga Gillerke (Betreuerin), Andreas Dittmer

Sport und Inte­gration – das passt einfach zusammen. Beim TSV Ganderkesee und beim VfL Stenum kicken bereits Flüchtlinge in verschiedenen Fußballmannschaften mit.

Auch der TV Falkenburg bietet jetzt sechs Kindern, die mit ihren Familien in Deutschland Schutz gesucht haben, eine sportliche Heimat. Dank Unterstützung des Deutschen Fußballbundes (DFB) können sie jetzt in den Jugendteams mitspielen, berichtet Marten Meyerholz, 2. Vorsitzender und kommissarischer Leiter der Fußballabteilung des Vereins.

1:0 für ein Willkommen heißt das Flüchtlingsprojekt der DFB-Stiftung Egidius Braun des Deutschen Fußballbundes (DFB). 600 000 Euro stehen in den Jahren 2015 und 2016 zur Verfügung. Mit einer Starthilfe von 500 Euro bezuschusst werden Maßnahmen eines Fußballvereins, wenn sie sich an Flüchtlinge wenden. Die Palette der Ideen reicht von einem offenen Spielangebot bis zur Organisation von Fahrdiensten.

Seit einiger Zeit leben mehrere Flüchtlingsfamilien, die überwiegend aus Albanien stammen, in Falkenburg. Sie werden von einem Team aus Ehrenamtlichen um Inga Gillerke betreut. „Wir versuchen ein entsprechendes Freizeitangebot für die Kinder zu schaffen“, berichtet Gillerke. Hier hätten sich der Turnverein (TV) sowie der Schützenverein angeboten, sagt die engagierte Falkenburgerin.

Die Kinder im Alter zwischen 10 und 15 Jahren hätten beim Fußballtraining oft zugesehen, konnten aber nicht mitspielen, weil die Sportausrüstung fehlte. Der Verein sprach die DFB-Stiftung Egidius Braun an, die in der Flüchtlingsarbeit Starthilfe leistet. „Das lief völlig unbürokratisch“, berichtet Marten Meyerholz. Innerhalb eines Monats habe die Stiftung reagiert und 500 Euro gespendet.

Diese finanzielle Zuwendung wurde nun in Form eines Schecks durch den Vorsitzenden des Fußballkreises Oldenburg-Land/Delmenhorst, Erich Meenken an den TV Falkenburg im Sporthaus "Johnny und Fred" übergeben. „Gemeinsam mit dem Sportartikelgeschäft aus Elmeloh konnte so für die Kinder ein Paket aus Fußballschuhen, Schienbeinschützer und Unterziehshirt gekauft werden“, bedankte sich Meyerholz für die schnelle Hilfe.

Nun könnten die Kinder am Trainingsbetrieb teilnehmen. „Beim Fußball gibt es eben keine Probleme.“ Ob sie künftig für den TV Falkenburg auch bei Meisterschaftsspielen auf Torejagd gehen können, müsse der DFB klären.

Sollte es einmal zu Verständnisfragen kommen, könne Dervish E. übersetzten, so Gillerke. Der 18-jährige Flüchtling aus Albanien, der mit seinen Eltern und Geschwistern in einem Haus in Falkenburg lebt, besucht eine weiterführende Schule und spricht zudem ausgezeichnet Englisch. Er sei dankbar, dass ihn die Gemeinschaft in Falkenburg so gut aufgenommen habe, erzählt er. Zum 18. Geburtstag wurde Dervish mit einer Feier überrascht. Bei vielen Dingen des Alltags, nicht nur beim Fußball, seien die neuen Freunde behilflich."

19.05.2015

Integrationsprojekt "1:0 für ein Willkommen" beim SC Dünsen

Dünsen  Für sein vorbildlichen Engagement im Zusammenhang mit der Integration von Flüchtlingen aus dem Sudan erhielt der SC Dünsen am 19. Mai 2015 eine Starthilfe in Höhe von 500,- Euro.

Erich Meenken/Helmut Riedebusch - KV OL-Land-Del
Andrea Schadwinkel, Christian Hohnholz, Carsten Krudop - SCD

Die Scheckübergabe erfolgte anlässlich des wöchentlichen Trainings, an dem im Schnitt stets 10 - 12 der erwachsenen Flüchtlinge teilnehmen.

Die Flüchtlinge aus dem Sudan sind seit August 2014 in Dünsen in einem in der Nähe befindlichen Wohnhaus untergebracht. Dadurch entstand der Kontakt und das Angebot des SC Dünsen, hier sowohl für eine organisierte Trainingsmöglichkeit als auch für entsprechendes persönliches Equipment (z.B. Fußballschuhe u.a.) zu sorgen.

Durch den in Harpstedt stattfindenden Deutschunterricht, an dem alle Flüchtlinge mit großer Begeisterung teilnehmen, kann die Kommunikation bereits teilweise in Deutsch, ansonsten aber in Englisch geführt werden. Der SC Dünsen ist über das DFBnet auf die zum 01.04. dieses Jahres begonnene Aktion „1:0 für ein Willkommen“ aufmerksam geworden und hat einen entsprechenden Antrag gestellt. Bundesweit stehen im Zusammenhang mit dieser Aktion seitens der Stiftung insgesamt 600 Schecks in Höhe von 500,- Euro zur Verfügung. Der Geldbetrag kommt zweckbezogen zu 100% der materiellen Unterstützung für Trainingszubehör u.a. (Bälle etc.) der Flüchtlinge zugute.

Eine wirklich lobenswerte Aktion seitens der Egidius-Braun-Stiftung sowie eine tolle und vorzeigbare Initiative seitens des SC Dünsen.

Seite zuletzt aktualisiert am: 22.02.2017

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